Löwe, Leopard, Elefant, Büffel und Nashorn – wer die „Big Five“ nicht nur im Zoo um die Ecke oder im Fernsehen bestaunen möchte, kann die Tiere auch live und in Freiheit erleben. Und das ganz ohne Jetlag: Eine Safari in Südafrika, zu dem die Zeitverschiebung im deutschen Winter nur eine Stunde beträgt, macht es möglich. Im Gegensatz zu den Zootieren zeigen die Wildtiere in ihrem nativen Lebensraum ein natürliches Verhalten und sind echt und in Farbe ein unvergessliches Erlebnis.
Da die einheimischen Führer am besten wissen, wo und wann die Tiere gut zu sehen sind, bucht man idealerweise eine geführte Tour durch einen der Nationalparks, mit Übernachtung in Camps und Lodges. Die eingezäunten Areale bieten dabei je nach Anspruch allen erdenklichen Luxus, vom klimatisierten Zelt und Pool bis hin zum Gourmet-Restaurant. Die Touren selbst lassen sich im Jeep oder zu Fuß zurücklegen, wobei letztere Variante zwar anstrengender ist, aber auch einen unmittelbareren Erlebniswert verspricht.
Wer auf eigene Faust im Mietwagen auf die Pirsch gehen möchte, kann das sehr gut im Krüger-Nationalpark im Nordosten des Landes tun. Das größte Wildschutzgebiet Südafrikas ist vor allem für seine Löwen berühmt, hat aber auch einen Querschnitt aller anderen Tierarten sowie prähistorische Siedlungen, Felszeichnungen und neben der Savanne im Süden eine üppige Flora im Norden zu bieten. Der zwei Millionen Hektar große Park zeichnet sich durch vorbildlichen Naturschutz und ein sehr gut ausgebautes und beschildertes Wegenetz aus. Zu beachten ist lediglich, dass man das vorgeschriebene Tempolimit beachtet und sein Fahrzeug nur an ausgewiesenen Plätzen verlassen darf.
Im Anschluss an die Safari kann man den Urlaub in der Metropole Kapstadt mit Kultur ausklingen lassen oder einen Badeurlaub am Indischen Ozean dranhängen.


